Beste Zeit zum Posten auf Instagram
So entsteht die Antwort
Instagram liefert bei jedem Profilabruf ohne Login 12 Posts, jeweils mit Zeitstempel sowie Likes und Kommentaren. Der Instagram-Crawler von PlayerSells speichert diese Posts, und weil er Accounts immer wieder besucht, wächst der gespeicherte Bestand über das hinaus, was ein einzelner Abruf liefert. Das Tool führt die gespeicherten Posts mit einem frischen Live-Abruf zusammen, entfernt Doppelungen und verteilt den Rest auf ein Raster aus sieben Tagen mal vierundzwanzig Stunden, alle Zeiten in UTC.
Jeder Post wird am Durchschnitt seines eigenen Accounts gemessen, nicht an reinen Likes. Ein Zeitfenster mit 1,30 ist eines, in dem die Posts dieses Accounts dreißig Prozent mehr Interaktionen bekommen als sonst. Genau das verhindert, dass ein einzelner viraler Post ein ganzes Zeitfenster hell färbt, und es macht einen gemeinsamen Benchmark aussagekräftig, statt nur den Account mit den meisten Followern nach oben zu sortieren.
Das Tool veröffentlicht nichts, was die Stichprobe nicht trägt. Einzelne Stunden brauchen 20 Posts mit Zeitstempel, eine Zeitzonen-Schätzung braucht 25, und um den eigenen Rhythmus eines Accounts überhaupt zu beschreiben, braucht es 6. Unter diesen Schwellen nennt das Ergebnis die zurückgehaltene Messung und den Grund, statt eine Null oder den Durchschnitt eines einzigen Posts anzuzeigen.
Zeitstempel und Interaktionen stammen aus öffentlich sichtbaren Instagram-Posts. Reichweite, Impressionen und Follower-Aktivität sind nur für den Account-Inhaber sichtbar und fließen weder in dieses noch in ein anderes öffentliches Tool ein.
So wird daraus ein Posting-Plan
- Fang beim Wochentag an, nicht bei der Uhrzeit. Der Wochentag ist in einer kleinen Stichprobe das verlässlichste Signal und lässt sich am leichtesten ändern. Liegt der Donnerstag über deinem Durchschnitt und der Sonntag darunter, verschiebe zuerst einen Post, bevor du irgendetwas anderes anfasst.
- Nimm das beste Zeitfenster, nicht das beste Feld. Ein Dreistunden-Fenster ist ein Plan, den du wirklich einhalten kannst. Eine exakte Uhrzeit verpasst du, und bei so wenigen Daten ist die exakte Stunde selten besser als das Fenster, in dem sie liegt.
- Achte auf die Zahl der Posts neben jedem Fenster. Ein Zeitfenster aus elf Posts ist ein Befund. Eines aus zwei Posts ist ein Zufall mit einer Zahl daneben. Beides wird angezeigt, und erst die Post-Zahl unterscheidet die beiden.
- Leere Felder sind ungetestet, nicht schlecht. Ein Zeitfenster ohne Posts ist kein schlechtes Zeitfenster, sondern eines, das du nie ausprobiert hast. Ist dein Raster an ganzen Tagen leer, bringt es mehr, einen dieser Tage zu testen, als die Tage feinzutunen, die du schon nutzt.
- Prüf nach einem Monat mit neuem Plan noch einmal. Die Stichprobe wächst, wenn der Crawler den Account wieder besucht, und derselbe Username liefert später eine sicherere Antwort. Nur so lässt sich ehrlich prüfen, ob die Umstellung deines Plans funktioniert hat.
Häufige Fragen
Wann sollte man auf Instagram posten?
Die beste Zeit zum Posten auf Instagram hängt vom einzelnen Account ab, weil jedes Publikum zu anderen Zeiten wach ist. Das Tool von PlayerSells liest deshalb die Veröffentlichungszeiten, Likes und Kommentare der Posts eines Accounts und sortiert die sieben Wochentage und die Dreistunden-Fenster danach, wie die Posts darin tatsächlich gelaufen sind. Die Antwort gilt für diesen Account und nicht für einen allgemeinen Durchschnitt aus einem Blogartikel.
Woher kommen die Daten zur Posting-Zeit?
Die Daten zur Posting-Zeit kommen aus zwei Quellen, beide von PlayerSells und beide kostenlos. Unser Instagram-Katalog speichert Zeitstempel, Likes und Kommentare jedes Posts, den der Crawler gesehen hat, und diese Daten wachsen mit jedem Besuch, sodass ein gut erfasster Account weit mehr als die 12 Posts enthalten kann, die ein einzelner Profilabruf liefert. Zusätzlich ruft unser eigener Scraper die neuesten Posts des Accounts live ab. Beide Quellen werden zusammengeführt und Duplikate entfernt. Nichts wird bei einem Datenanbieter gekauft, und nichts wird geschätzt.
Ist das dasselbe wie Instagram Insights?
Nein, und das kann es auch nicht sein. Instagram Insights ist nur für den Account-Inhaber sichtbar und enthält Reichweite, Impressionen und Follower-Aktivität, die Instagram sonst niemandem zeigt. Das Tool liest nur, was öffentlich sichtbar ist: wann jeder Post erschienen ist und wie viele Likes und Kommentare er hat. Das reicht, um Wochentage und Zeitfenster nach der Leistung ihrer Posts zu sortieren, und genau das ist die Frage, für die die meisten Insights überhaupt öffnen.
Ist Sonntag ein guter Tag zum Posten auf Instagram?
Ob der Sonntag für einen Instagram-Account gut läuft, zeigen nur die eigenen Posts dieses Accounts. Das Tool vergleicht jeden der sieben Wochentage mit dem Durchschnitt des Accounts, und der Wochentag ist in einer kleinen Stichprobe das verlässlichste Signal. Liegt zum Beispiel der Donnerstag über und der Sonntag unter dem Durchschnitt, verschiebst du zuerst einen Post vom Sonntag auf den Donnerstag. Ein Tag ganz ohne Posts gilt als ungetestet, nicht als schlecht.
Warum zeigt das Tool Dreistunden-Fenster statt genauer Uhrzeiten?
Das Tool zeigt Dreistunden-Fenster, weil Instagram nur wenige Daten herausgibt. Ein Profilabruf liefert 12 Posts. Verteilt auf die 168 Stunden einer Woche ist das ein Post alle vierzehn Stunden, eine abgelesene beste Uhrzeit wäre also meist ein einzelner Post, der sich als Empfehlung ausgibt. Wochentage und Dreistunden-Fenster sind grob genug, dass auch eine kleine Stichprobe etwas Echtes aussagt. Einzelne Stunden erscheinen erst, wenn für einen Account mindestens 20 Posts mit Zeitstempel gespeichert sind.
Was bedeutet die Index-Zahl?
Der Index vergleicht ein Zeitfenster mit dem durchschnittlichen Post des Accounts selbst. 1,00 ist genau der Durchschnitt, 1,30 heißt, dass Posts in diesem Fenster dreißig Prozent mehr Likes und Kommentare bekommen als bei diesem Account üblich. Der Index steht statt der reinen Like-Zahl da, damit ein einzelner viraler Post kein ganzes Zeitfenster aufleuchten lässt und damit ein Benchmark aus vielen Accounts nicht einfach die größten Accounts nach oben sortiert.
Warum sehe ich einen Benchmark statt meines eigenen Accounts?
Ein Benchmark erscheint, wenn wir für einen Username weniger als 6 Posts mit Zeitstempel haben, denn das reicht nicht, um den eigenen Rhythmus zu beschreiben. Statt aus drei Posts eine überzeugend wirkende Heatmap zu zeichnen, greift das Tool auf vergleichbar große Accounts derselben Kategorie zurück und kennzeichnet das Ergebnis als deren Daten. Dieser Benchmark braucht selbst mindestens 8 Accounts und 60 Posts. Reicht auch das nicht, sagt das Tool das offen und gibt nichts aus.
Warum sind alle Zeiten in UTC?
Alle Zeiten stehen in UTC, weil Instagram die Zeitstempel der Posts in UTC veröffentlicht und wir nicht wissen, von wo aus jemand liest. Eine Umrechnung wäre also geraten. Hat ein Account mindestens 25 Posts mit Zeitstempel, schätzt das Tool zusätzlich seine wahrscheinliche Zeitzone aus den Stunden, in denen er nie postet, was ein brauchbarer Hinweis auf die Nachtruhe ist. Unter dieser Schwelle gibt es keine Schätzung.
Spielt die Uhrzeit auf Instagram überhaupt noch eine Rolle?
Die Uhrzeit spielt auf Instagram eine kleinere Rolle als früher, aber sie zählt noch. Instagram sortiert den Feed nach Relevanz statt chronologisch, ein Post verschwindet also nicht um Mitternacht. Aktualität ist aber eines der Ranking-Signale, und mit den Interaktionen der ersten Stunde arbeitet das Ranking. Wer postet, wenn das eigene Publikum wach ist, verschafft dem Post einen guten Start. Welche Stunden das sind, ist bei jedem Account anders. Deshalb misst das Tool, statt die eine beste Zeit aus irgendeinem Blogartikel zu übernehmen.
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PlayerSells steht in keiner Verbindung zu Instagram oder Meta Platforms, Inc. und wird von ihnen weder unterstützt noch empfohlen. Zeitstempel und Interaktionen werden über unseren eigenen Crawler und unseren eigenen Profil-Leser aus öffentlich sichtbaren Instagram-Posts gelesen. Reichweite, Impressionen und Follower-Aktivität zeigt Instagram nur dem Account-Inhaber, deshalb erscheint nichts davon hier.